Ex-CIA-Chef: Trump verletzte zwei Geheimdienst-Grundregeln, als er mit Vertretern Russlands sprach

Ex-CIA-Chef: Trump verletzte zwei Geheimdienst-Grundregeln, als er mit Vertretern Russlands sprach
Ex-CIA-Chef: Trump verletzte zwei Geheimdienst-Grundregeln, als er mit Vertretern Russlands sprach
US-Präsident Donald Trump hat nach Darstellung des Ex-CIA-Chefs John Brennan Grundregeln beim Umgang mit Geheimdienstinformationen verletzt, als er mit Vertretern Russlands sprach. Diese Daten würden seit Langem in bestimmten Situationen auch an Russland weitergegeben - allerdings nicht an den Außenminister oder den Botschafter, sondern innerhalb der Geheimdienste, sodass die Angaben nur Fachleute behandeln und einschätzen, sagte Brennan vor dem Geheimdienstausschuss des Abgeordnetenhauses.

Trump hatte bei einem Gespräch am 10. Mai Russlands Außenminister Sergej Lawrow und den russischen US-Botschafter Sergej Kisljak im Weißen Haus empfangen. Zeitungen berichteten, er habe dabei aus Israel stammende Geheimdienstinformationen weitergegeben. Trump verteidigte später sein Verhalten, bestritt aber, dabei das Wort Israel in den Mund genommen zu haben. (dpa)

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