US-Bürger gesteht versuchte Wirtschaftsspionage zugunsten Russlands

US-Bürger gesteht versuchte Wirtschaftsspionage zugunsten Russlands
US-Bürger gesteht versuchte Wirtschaftsspionage zugunsten Russlands (Symbolbild)
Einem 49-jährigen US-Bürger drohen nun 35 Jahre Haft, nachdem er versucht hat, geheime Satellitenaufnahmen an Russlands Geheimdienste zu verkaufen. Die US-Behörden legen dem Einwohner von Kalifornien Wirtschaftsspionage und Verstoß gegen das Gesetz über die Waffenexportkontrolle zur Last. Das endgültige Urteil soll am 18. September gefällt werden.

Gregory Justice gestand bei einer Gerichtsanhörung am Montag (Ortszeit) seine Schuld. Der 49-jährige Ingenieur will das Verbrechen begangen haben, um Geld für die Behandlung seiner schwerkranken Frau aufzutreiben. Der Mann war im Juli 2016 verhaftet worden. Als Gregory Justice im US-Verteidigungsministerium unter Vertrag stand, stahl er geheime Informationen von Satelliten, um sie an eine Person zu verkaufen, die er für einen russischen Geheimdienstler hielt. In der Tat war diese jedoch ein FBI-Mitarbeiter. Der 49-Jährige kommunizierte mit dem getarnten Agenten von Februar bis Juli 2016 und forderte für die gestohlenen Aufnahmen mehrere Tausend US-Dollar in bar. Der angebliche russische Spion zahlte dem Verdächtigen für Geheiminformationen zwischen 500 und 1.000 Dollar. (TASS/Interfax)

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