Südkoreas Ex-Präsidentin widerspricht allen Anschuldigungen vor Gericht

Südkoreas Ex-Präsidentin widerspricht allen Anschuldigungen vor Gericht
Südkoreas Ex-Präsidentin widerlegt alle Anschuldigungen vor Gericht
Das Gericht von Seoul hat die erste Sitzung im Fall der entmachteten südkoreanischen Staatschefin Park Geun-hye begonnen. Die Politikerin, der unter anderem Amtsmissbrauch, Anwendung von Zwang, Bestechung und Verrat von Staatsgeheimnissen vorgeworfen werden, wies alle Anschuldigungen zurück. Der südkoreanische TV-Sender YTN übertrug die Sitzung live.

Offiziell war Park Geun-hye am 17. April angeklagt worden. Für den Eklat hatte die engste Vertraute der Präsidentin, Choi Soon-sil, gesorgt. Obwohl sie kein Amt in der südkoreanischen Regierung bekleidet, hat sie Reden für die suspendierte Staatschefin mitgeschrieben und womöglich Großunternehmen erpresst. Das Gericht in Seoul sah es als erwiesen an, dass Park Geun-hye es zuließ, dass ihre Freundin sich in die inneren Angelegenheiten der Regierung eingemischt und dabei eigene Interessen verfolgt habe.

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