Türkei verurteilt den Mörder des russischen Piloten der abgeschossenen Su-24

Türkei verurteilt den Mörder des russischen Piloten der abgeschossenen Su-24
(Symbolbild)
Ein türkisches Gericht hat Alparslan Celik, der die Verantwortung für den Mord an dem Piloten der russischen Su-24, Oleg Peschkow, auf sich genommen hatte, zu fünf Jahren Haft verurteilt. Das Urteil gilt für den unrechtmäßigen Waffenbesitz. Bei einer Durchsuchung sind bei ihm und seinen Komplizen fünf Gewehre und vier Pistolen entdeckt worden. Zu gleichen Strafen wurden noch sieben Menschen verurteilt. Ein weiterer wird 18 Monate und zwei andere je zehn Monate hinter Gittern verbringen müssen.

Am 24. November 2015 hatte die türkische Luftwaffe ein russisches Kampfflugzeug des Typs Su-24 über Syrien abgeschossen. Der Pilot Oleg Peschkow konnte sich mit dem Schleudersitz retten, wurde aber später von Alparslan Celik und seiner Meute, der als "moderat" eingestuften Freien Syrischen Armee (FSA), vom Boden aus erschossen. Gut sieben Monate nach dem Abschuss schrieb der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan an Wladimir Putin einen Entschuldigungsbrief. Im Kreml nannte man diese Geste einen wichtigen Schritt für die Wiederherstellung der zwischenstaatlichen Beziehungen.

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