Deutsche Welle fordert Freilassung von Mitarbeiter aus Burundi

Deutsche Welle fordert Freilassung von Mitarbeiter aus Burundi
Deutsche Welle fordert Freilassung von Mitarbeiter aus Burundi
Die Deutsche Welle fordert von den kongolesischen Behörden die sofortige Freilassung eines kürzlich festgenommenen freien Mitarbeiters des Senders aus Burundi. Der Vorwurf der Spionage gegen Antéditeste Niragira sei "ungeheuerlich und entbehrt jeder Grundlage", sagte der DW-Sprecher Christoph Jumpelt am Sonntag. Der Korrespondent hatte sich zum letzten Mal am vergangenen Mittwoch bei seiner Frau gemeldet.

Niragira war am Mittwoch in den Kongo aufgebrochen, um von dort für die Deutsche Welle über die Lage von burundischen Flüchtlingen in einem Lager in der Nähe von Kavimvira zu berichten. Dort wurde er vom kongolesischen Geheimdienst festgenommen und in ein Gefängnis in der Stadt Uvira gebracht. Die kongolesischen Behörden weigern sich bisher, weitere Informationen preiszugeben. In Burundi war 2015 eine politische Krise ausgebrochen, als sich Präsident Pierre Nkurunziza entgegen den Bestimmungen der Verfassung eine dritte Amtszeit gesichert hatte. Seither flohen ungefähr 300.000 Menschen in Nachbarländer. (DW/dpa)

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