Polen vereidigt erste Mitglieder neuer Freiwilligenmiliz

Polen vereidigt erste Mitglieder neuer Freiwilligenmiliz
Polen vereidigt erste Mitglieder neuer Freiwilligenmiliz
Polen hat die ersten Mitglieder der unter der Regierung der nationalkonservativen Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS) eingeführten Freiwilligenmiliz vereidigt. Es sei ein symbolischer Start, der die polnische Armee neuformieren soll, erklärte Verteidigungsminister Antoni Macierewicz am Sonntag bei den Feierlichkeiten im ostpolnischen Białystok. Bei weiteren Zeremonien in Lublin und Rzeszów sollten zunächst rund 400 Milizionäre vereidigt werden.

Bis zum Jahr 2019 sollen die paramilitärischen Truppen insgesamt etwa 50.000 Mann umfassen. Die Freiwilligen durchlaufen eine 16-tägige Grundausbildung. Militärische Vorerfahrungen brauchen sie nicht zu haben. Sie sollen mit Polens Armee zusammenarbeiten und das Land vor Angriffen schützen. Die Zivilisten erhalten für ihren Einsatz monatlich umgerechnet 125 Euro. Die ersten drei von 17 Brigaden sollen an der östlichen Grenze Polens entstehen. (dpa)

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