1.800 Menschen sitzen nach Erdrutsch in Indien fest

1.800 Menschen sitzen nach Erdrutsch in Indien fest
1.800 Menschen sitzen nach Erdrutsch in Indien fest
Ein Erdrutsch hat im Norden Indiens die Zufahrtsstraße zu einem wichtigen Hindu-Tempel blockiert. Etwa 1.800 Menschen, unter ihnen viele Pilger, saßen daher fest. Die Schlammlawine ging im Bundesstaat Uttarakhand nieder. Die Zeitung Times of India berichtete von insgesamt 14.000 gestrandeten Pilgern, die am Samstag den Badrinath-Tempel besuchen wollten.

Den Erdrutsch auf der Autobahn Rishikesh – Badrinath hatten starke Regenfälle ausgelöst. Dabei wurden etwa 60 Meter der Autostraße rund neun Kilometer von der Stadt Joshimath unwegsam. Die Strecke solle im Laufe des Samstags wieder freigeräumt sein, sagte ein Beamter am Ort des Geschehens. Helfer verteilten inzwischen Wasser und Essen an den in ihren Fahrzeugen festsitzenden Menschen. (RIA Nowosti/dpa)

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