Mann verbrennt sich in München

Mann verbrennt sich in München
Mann verbrennt sich in München
Ein Mann hat sich in der Nacht zum Freitag im Zentrum von München selbst verbrannt. Auf dem Marienplatz vor dem Rathaus übergoss er sich mit Benzin und zündete sich anschließend vermutlich selbst an, wie die Feuerwehr mitteilte. Beim Eintreffen der Rettungsdienste habe er schwer verletzt auf dem Platz gelegen. Der Mann starb wenig später in einer Spezialklinik an den Folgen seiner großflächigen Verbrennungen. Weitere Details, auch zu den Beweggründen des Mannes, waren zunächst unbekannt.

Auch in Bangkok ereignete sich am Freitag ein ähnlicher Vorfall: Aus Protest gegen die Präsidentenwahl im Iran hat sich ein Mann vor der iranischen Botschaft in der thailändischen Hauptstadt mit Benzin übergossen und angezündet. Er hielt dabei ein Plakat mit der Aufschrift „Wählt nicht“ in der Hand. Nach Angaben eines Polizeisprechers musste er mit schweren Brandverletzungen ins Krankenhaus gebracht werden. Etwa 20 bis 30 Prozent seiner Haut seien verbrannt, sagte ein Sprecher gegenüber dpa. Zur Identität des Mannes machten die Behörden keine Angaben. Angeblich hatte er keine Ausweispapiere dabei. Was er schrie, während er in Flammen stand, verstanden die Leute um ihn herum nicht.