EU fordert Ermittlungen nach Morden an Journalisten in Mexiko

EU fordert Ermittlungen nach Morden an Journalisten in Mexiko
EU fordert Ermittlungen nach Morden an Journalisten in Mexiko
Nach der Tötung von zwei Journalisten in Mexiko fordert die Europäische Union rasche und transparente Ermittlungen. "Die Täter müssen zur Rechenschaft gezogen werden", sagte ein Sprecher der EU-Außenbeauftragten Federica Mogherini am Dienstag in Brüssel. "Die Welle von gezielten Tötungen und Angriffen auf Journalisten in Mexiko gibt Anlass zur Sorge. Die mexikanischen Behörden sollten Journalisten effektiv schützen und die Straflosigkeit bei Verbrechen gegen Journalisten und Aktivisten beenden."

Innerhalb weniger Stunden waren am Montag zwei Journalisten in Mexiko getötet worden. In der Drogenhochburg Sinaloa erschossen Unbekannte den Korrespondenten der Zeitung La Jornada, Javier Valdez. Kurz darauf töteten Angreifer den Reporter Jonathan Rodríguez Córdova im Bundesstaat Jalisco.

NGO Reporter ohne Grenzen nennt Zahl der 2016 getöteten Journalisten

In diesem Jahr wurden in Mexiko bereits sechs Reporter getötet. Hinter den Gewalttaten dürften meist Verbrechersyndikate und korrupte Politiker stecken. Die Verbrechen werden allerdings fast nie aufgeklärt. (dpa)