US-Sanktionen gegen regierungsnahe syrische Institutionen veranlasst

US-Sanktionen gegen regierungsnahe syrische Institutionen veranlasst
Ein syrisches Flüchtlingskind bettelt auf den Straßen Beiruts; Libanon, 16. Februar 2015.
Das US-Finanzministerium erließ am Dienstag Sanktionen gegen syrische Institutionen mit Nähe zur Regierung Assads. Betroffen waren fünf Einzelpersonen und fünf Institutionen. Es ist ein weiterer Schritt der US-Regierung Gelder der syrischen Regierung einzufrieren. Betroffen ist auch eine Hilfsorganisation.

Unter den Individuen, die auf der Sanktionsliste stehen, war auch Muhammad Abbas, ein Cousin Mami Makhloufs, der ein bedeutender Geschäftsmann Syriens ist und selbst ein Cousin des syrischen Präsidenten Assads. Makhlouf selbst trafen die US-Sanktionen im Jahr 2008. Der offizielle Grund lautete, dass er von der Korruption syrischer Regierungsoffizieller profitiere und zu dieser beitrage. 

Abbas soll im Auftrag der finanziellen Interessen Makhloufs gehandelt haben. Sanktioniert wurde auch die Al-Bustan Hilfsorganisation und sein Leiter. Es ist ein weiterer Schritt der US-Regierung syrische Vermögen in den USA einzufrieren und Amerikaner von Transaktionen mit Syrern abzuhalten.  

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