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US-Regierung blieb von Cyber-Attacke "Wanna Cry" verschont

US-Regierung blieb von Cyber-Attacke "Wanna Cry" verschont
Screenshot von "Wanna Cry", Kalifornien; USA, 15. Mai 2017.
Die Systeme der US-Bundesregierung blieben von den weltweiten Cyber-Attacken verschont, dies gab der Heimatschutzberater des Weißen Hause, Tom Bossert, am Montag in Washington bekannt. Die Software "Wanna Cry" hatte am Freitag 150 Länder angegriffen. Die Angreifer nutzten eine vom Geheimdienst jahrelang verwendete Schwachstelle.

Am 12. Mai verbreitete sich ein weltweiter Virus unter dem Namen "Wanna Cry". 150 Länder und 200.000 Personen und Organisationen wurden Opfer der Cyber-Attacke. Zunächst legte der Ransomware-Virus Krankenhäuser in Großbritannien lahm. Das Ziel der Angriffe war die Erpressung von Lösegeld. 

Überraschend wurde am Montag durch den Heimatschutzbeauftragten des Weißen Hauses, Tom Bossert, bekannt, dass keinerlei Systeme der amerikanischen Regierung betroffen waren. Eine Spur der Täter fehlt bisher. Die Angreifer nutzten eine vom Geheimdienst jahrelang verwendete Schwachstelle. Die Attacke wurde in der Nacht zum Samstag gestoppt, weil ein IT-Sicherheitsforscher im Software-Code auf eine Art "Notbremse" gestoßen war. In Deutschland traf der Angriff die Deutsche Bahn.  

(rt deutsch/dpa)

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