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Vier Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Mali entführt

Vier Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Mali entführt
Vier Mitarbeiter des Roten Kreuzes in Mali entführt
In Mali sind vier Mitarbeiter des Roten Kreuzes entführt worden. Die einheimischen Helfer seien am Sonntag in Ténenkou in der zentralen Region Mopti unterwegs gewesen, um die humanitäre Lage dort zu beurteilen, sagte am Montag der Sprecher des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz (IKRK) in Mali, Germain Mwehu.

Unbekannte hätten die drei IKRK-Helfer und einen Mitarbeiter des örtlichen Roten Kreuzes mit Waffen bedroht und sie gezwungen, ihnen zu folgen. "Wir werden dafür sorgen, dass sie so schnell wie möglich unversehrt und bedingungslos freikommen", sagte Mwehu. Wer die Helfer entführte, war zunächst unklar.

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Im Norden des Landes ist unter anderem die Terrororganisation Al-Kaida im Islamischen Maghreb (AQMI) aktiv. Zunehmend greifen Fundamentalisten jedoch auch Ziele im Zentrum des Landes in der Region Mopti an. Die Bundeswehr beteiligt sich derzeit mit mehr als 800 Soldaten an einer UN-Friedensmission zur Stabilisierung des westafrikanischen Landes. Die Bundeswehrangehörigen sind in der nördlichen Stadt Gao stationiert. (dpa)

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