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Menschenrechtler werfen ugandischen Truppen in Zentralafrika Missbrauch von Frauen und Mädchen vor

Menschenrechtler werfen ugandischen Truppen in Zentralafrika Missbrauch von Frauen und Mädchen vor
Menschenrechtler werfen ugandischen Truppen in Zentralafrika Missbrauch von Frauen und Mädchen vor (Illustration)
Ugandische Soldaten in der Zentralafrikanischen Republik sollen Frauen und Mädchen in mindestens 16 Fällen sexuell missbraucht haben, behauptet die Menschenrechtsorganisation Human Rights Watch. Mehrere Opfer seien daraufhin schwanger geworden. Die Soldaten hätten jedoch ihre Verantwortung geleugnet und die Frauen und Mädchen teils mit Drohungen zum Schweigen gebracht. Die ugandischen Streitkräfte wiesen die Vorwürfe zurück.

Die Missbrauchsvorfälle sollen sich seit 2010 in der Stadt Obo im Südosten der Zentralafrikanischen Republik zugetragen haben. Ugandische Truppen waren dort seit 2009 im Rahmen des Einsatzes gegen Rebellen der "Widerstandsarmee des Herrn" (LRA) aktiv. Uganda hat jüngst angekündigt, den Einsatz beenden zu wollen.

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