Afghanische Sicherheitskräfte töten mehr als 70 Extremisten

Afghanische Sicherheitskräfte töten mehr als 70 Extremisten
Afghanische Sicherheitskräfte töten mehr als 70 Extremisten (Archivbild)
Im Rahmen einer Militäroperation in neun der 34 afghanischen Provinzen sind in den vergangenen 24 Stunden mindestens 73 radikale Kämpfer getötet worden. Der Anti-Terror-Einsatz fand in den Provinzen Helmand, Kandahar, Kundus, Badachschan, Urusgan, Badghis, Baglan, Balch und Samangan statt. Nach Angaben des afghanischen Innenministeriums kam dabei ein Feldkommandeur der Taliban ums Leben. Bei ihm handelt es sich demnach um Mullah Anamulla.

Die Situation in dem zentralasiatischen Staat spitzt sich in letzter Zeit wesentlich zu, nachdem die NATO ihren Kampfeinsatz Ende 2014 offiziell beendet und die meisten Truppen abgezogen hat. Die radikale Gruppierung Taliban kontrolliert größere Landwirtschaftsgebiete. Auch der Einfluss der Terrormiliz "Islamischer Staat" nimmt zu. NATO-Truppen sind in der Region nur noch mit einem Ausbildungseinsatz präsent. (TASS)

Afghanische Streitkräfte erobern Bezirk von Taliban zurück (Symbolbild)

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