Russlands Verteidigungsministerium: Keine Gefahr durch Nordkoreas Raketenstart

Russlands Verteidigungsministerium: Keine Gefahr durch Nordkoreas Raketenstart
Russlands Verteidigungsministerium: Keine Gefahr durch Nordkoreas Raketenstart
Das russische Verteidigungsministerium hat erklärt, dass der jüngste Raketenstart durch Nordkorea keine Gefahr für Russland dargestellt habe. Die Raketenabwehr habe die Flugbahn des Projektils innerhalb von 23 Minuten seines Fluges genau verfolgt. Der Flugkörper sei etwa 500 Kilometer von der russischen Grenze entfernt ins Japanische Meer abgestürzt.

Nordkorea hatte in der Nacht zum Sonntag im Nordwesten des Landes erneut eine Rakete gestartet. Südkorea und Japan verurteilten den bereits siebten Raketentest Nordkoreas in diesem Jahr als klaren Verstoß gegen UN-Resolutionen. Die US-Regierung warf Pjöngjang eine Provokation vor und drohte mit der Verschärfung der Sanktionen. Die Resolutionen des UN-Sicherheitsrats verbieten dem Land den Test ballistischer Raketen, die je nach Bauart konventionelle, biologische, chemische oder sogar atomare Sprengköpfe ins Ziel befördern können. Die Lage in der Region ist nach zwei Atomversuchen und zahlreichen Raketentests durch Nordkorea seit dem vergangenen Jahr sehr angespannt. US-Präsident Trump hat mehrfach mit Alleingängen in dem Konflikt gedroht. (Interfax/RIA Nowosti/dpa)

Nordkorea setzt Raketentests fort

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