Ärzte ohne Grenzen fordern Feuerpause im zentralafrikanischen Bangassou

Ärzte ohne Grenzen fordern Feuerpause im zentralafrikanischen Bangassou
Ärzte ohne Grenzen fordern Feuerpause im zentralafrikanischen Bangassou (Symbolbild)
Die Hilfsorganisation Ärzte ohne Grenzen (MSF) hat eine Feuerpause in der umkämpften zentralafrikanischen Stadt Bangassou gefordert. Wegen heftiger Gefechte könnten die MSF-Teams Verletzte nicht versorgen, teilte die Organisation am Samstagabend mit. "Wir appellieren an alle Konfliktparteien, einer Waffenruhe zuzustimmen und uns zu ermöglichen, die Verletzten zu bergen und der Bevölkerung ein Minimum an humanitärer Hilfe zukommen zu lassen", sagte ein MSF-Arzt in Bangassou.

Im Jahr 2013 war in der Zentralafrikanischen Republik ein Bürgerkrieg ausgebrochen, in dem sich Milizen der christlichen Mehrheit und der muslimischen Minderheit gegenüberstanden. Beim bislang schwersten Angriff auf die UN-Friedenstruppe in dem Land wurden zuletzt fünf Blauhelmsoldaten getötet. Nach UN-Angaben sind knapp 900.000 Menschen auf der Flucht. 2,2 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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