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Bundesrat verabschiedet Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit

Bundesrat verabschiedet Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit
Bundesrat verabschiedet Gesetz für mehr Lohngerechtigkeit (Symbolbild)
Der deutsche Bundesrat hat am Freitag das Gesetz der großen Koalition für mehr Lohngerechtigkeit zwischen Männern und Frauen verabschiedet. Kern der Neuregelung ist die Einführung eines Auskunftsanspruchs, meldet dpa. So können Arbeitnehmer in Betrieben mit mehr als 200 Beschäftigten künftig Informationen darüber einfordern, wie ihre Kollegen für eine gleichartige Tätigkeit bezahlt werden.

Nach Berechnungen des Statistischen Bundesamts beträgt die Lohnlücke zwischen Männern und Frauen in Deutschland 21 Prozent, sie ist damit größer als in vielen anderen EU-Ländern. Benachteiligungen sollen mit dem nun von der Länderkammer abgesegneten Gesetz leichter erkannt und behoben werden. Unter die Auskunftspflicht fallen gut 18.000 Firmen. Etwa 4.000 Unternehmen mit mehr als 500 Beschäftigten müssen außerdem regelmäßige Berichte über den Stand der Lohngleichheit in ihrem Betrieb vorlegen.

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Im Schnitt verdienen Frauen pro Stunde knapp 4,50 Euro weniger als Männer. Dies ist vor allem darauf zurückzuführen, dass Frauen häufiger in Teilzeit arbeiten oder in gering entlohnten Vollzeitjobs. Ohne diese Faktoren beträgt der Lohnunterschied nach unterschiedlichen Berechnungen fünf bis sieben Prozent.

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