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Deutsche Polizei: Schweiz keine Alternative für Balkanroute

Deutsche Polizei: Schweiz keine Alternative für Balkanroute
Deutsche Polizei: Schweiz keine Alternative für Balkanroute
Die Zahl illegal nach Deutschland einreisender Flüchtlinge über die Schweizer Grenze steigt. Aus Sicht der Bundespolizei ist die Strecke aber keine Alternative für die praktisch geschlossene Balkanroute. An der Grenze zur Schweiz seien bislang überwiegend Migranten aus afrikanischen Staaten aufgegriffen worden, teilte das Präsidium in Potsdam mit.

Die meisten von ihnen kämen aus Guinea, Eritrea, von der Elfenbeinküste, aus Somalia und Gambia. Die Balkanroute wurde und werde dagegen überwiegend von Migranten aus dem Nahen und Mittleren Osten sowie aus Vorderasien genutzt, hieß es bei der Behörde weiter. Dass diese Flüchtlinge nun alternativ die Routen über das zentrale Mittelmeer nutzten, könne nicht bestätigt werden.

Bundesentwicklungsminister: 2017 bis zu 400.000 Flüchtlinge aus Afrika erwartet

Von Januar bis März reisten nach Angaben der deutschen Bundespolizei bislang 1880 Menschen im deutsch-schweizerischen Grenzabschnitt unerlaubt ein. Im Jahr 2016 griff die Bundespolizei demnach insgesamt 7.140 Flüchtlinge auf - nach 3.850 im Jahr davor. (dpa)

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