Französischer Ex-Premier Manuel Valls zu Parlamentswahl nicht zugelassen

Französischer Ex-Premier Manuel Valls zu Parlamentswahl nicht zugelassen
Französischer Ex-Premier zu Parlamentswahl nicht zugelassen
Die politische Gruppierung „En Marche“ des neu erwählten französischen Präsidenten Emmanuel Macron hat ihre Kandidatenliste für die Parlamentswahl vorgelegt. Auf der vorläufigen Aufstellung finden sich 428 Kandidaten, gab ihr Generalsekretär Richard Ferrand am Donnerstag bekannt. 52 Prozent aller bisher bestimmten Kandidaten waren vorher nicht politisch aktiv.

Die Hälfte von ihnen seien Frauen. Dem Ex-Premierminister Manuel Valls wurde eine Kandidatur verweigert, weil er „nicht alle Kriterien erfülle“. Er habe schon drei Amtszeiten als Parlamentarier hinter sich und sei im Allgemeinen ein Sonderfall, so Ferrand. In Valls' Wahlkreis werde die Partei aber keinen Gegenkandidaten aufstellen.

Französische Regierung tritt zurück

Macron will im Juni eine Parlamentsmehrheit erringen, um regieren zu können. Bisher ist «En Marche!» überhaupt nicht in der Volksvertretung präsent. Am Sonntag wird der 39-jährige Macron das Präsidentenamt von seinem Vorgänger François Hollande übernehmen.

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