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Gericht in Österreich verurteilt Syrien-Kämpfer wegen 20-fachen Mordes zu lebenslanger Haft

Gericht in Österreich verurteilt Syrien-Kämpfer wegen 20-fachen Mordes zu lebenslanger Haft
Gericht in Österreich verurteilt Syrien-Kämpfer wegen 20-fachen Mordes zu lebenslanger Haft (Symbolbild)
Ein Geschworenengericht in Österreich hat einen an den Kriegshandlungen in Syrien beteiligten Mann wegen 20-fachen Mordes zu lebenslanger Haft verurteilt. Das Landgericht Innsbruck sah es als erwiesen an, dass der 27-Jährige als Mitglied einer Untergruppe der "Freien Syrischen Armee" mindestens 20 wehrlose und verwundete Soldaten der syrischen Regierung erschossen hatte. Nach Spiegel-Angaben soll der Kämpfer in einem Tiroler Auffanglager für Flüchtlinge im Juni 2016 festgenommen worden sein.

In seinem Urteil am späten Mittwochabend stützte sich das Gericht auf das Vernehmungsprotokoll beim Landesamt für Verfassungsschutz, in dem der Verurteilte die Taten gestanden hatte. Diese Aussagen hatte der Mann später zurückgezogen und sie als Übersetzungsfehler bezeichnet. Die Kammer folgte jedoch mit fünf zu drei Stimmen der Sichtweise der Anklage, die die Beweislage als "erdrückend" bezeichnet hatte. Die Vorfälle sollen sich demnach in den Jahren 2013 und 2014 in der syrischen Stadt Homs und Umgebung ereignet haben. (dpa)

Explosion am IS-Munitionslager in Syrien, mindestens 20 Menschen tot

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