Siemens plant Kürzung von 2.700 Stellen

Siemens plant Kürzung von 2.700 Stellen
Siemens plant Kürzung von 2.700 Stellen
Der Elektrokonzern Siemens treibt seine Neuausrichtung mit einem weiterem Arbeitsplatzabbau voran. Deutschlandweit sollen in den kommenden Jahren insgesamt rund 2.700 Jobs gestrichen, ver- oder ausgelagert werden. Das teilte das Unternehmen am Donnerstag in München mit.

Am 4. Mai hatte der Siemens-Chef Joe Kaeser mit Regierungsvertretern der ostafrikanischen Länder Uganda und Sudan Absichtserklärungen für Projekte in der Stromversorgung, Industrie sowie im Transport- und Gesundheitswesen unterzeichnet. In den kommenden Jahren plant das Unternehmen, eine Milliarde Euro in den Ausbau von Stromversorgung in Afrika zu investieren. Die Gelder sollen helfen, den Kontinent zu industrialisieren und Wirtschaftswachstum zu erzielen, erklärte Kaeser beim Weltwirtschaftsforum Afrika.

Siemens-Chef Josef Käser (links) beim Treffen der deutschen und der US-amerikanischen Delegationen im Weißen Haus am 17. März 2017

Siemens baut seine Aktivitäten auch in Nahost aus. Der Konzern wird eine Zentrale für sein weltweites Logistikgeschäft im Emirat Dubai errichten. Auf dem Ausstellungsgelände, wo im Jahr 2020 die letzte Expo stattfinden wird, soll die Entwicklung von Digitalisierungssoftware für Häfen und Flughäfen sowie Montage, Fertigung und Vertrieb von Anlagen gebündelt werden. Das Expo-Gelände wäre als Standort wegen der hochmodernen Infrastruktur "sowie einer beneidenswerten Verkehrsanbindung eine perfekte Lösung", zitiert dpa den Technologievorstand Roland Busch. (dpa/rt deutsch)

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