Russische Offiziere erhalten Auszeichnungen für abgewehrte Terroroffensive in Syrien

Russische Offiziere erhalten Auszeichnungen für abgewehrte Terroroffensive in Syrien
Russische Offiziere erhalten Auszeichnungen für abgewehrte Terroroffensive in Syrien
Das russische Verteidigungsministerium hat eine Gruppe von Offizieren für ihre Beteiligung an der Anti-Terror-Operation in Syrien ausgezeichnet. Nach Angaben des Fernsehsenders Rossija 24 sollen 16 russische Armeeangehörige eine Offensive von ungefähr 300 Terroristen abgewehrt haben. Der Kommandeur der Sondereinsatzgruppe erhielt den Titel Held der Russischen Föderation. Zur feierlichen Zeremonie in der russischen Hauptstadt kamen vier Offiziere. Ihre Gesichter wurden nicht gezeigt.

Dem Kommandeur der Gruppe zufolge hätten die Terroristen versucht, die russischen Kräfte mit einer Planierraupe und einem mit Sprengstoff beladenen Schützenpanzer zu attackieren. "Im Vormarsch waren ungefähr 300 Kämpfer. Wir erlitten keine Verluste dank unseren gut gedeckten Stellungen. Unsere Jungs waren allerdings gut vorbereitet. Sie erschraken nicht, sondern kämpften bis zum Sieg, indem sie die von mir gestellten Aufgaben genau erfüllten", erklärte der Militär. Zum Erfolg habe auch ein guter Vorsprung an Ausrüstung wesentlich beigetragen.

Der russische Anti-Terror-Einsatz in Syrien dauert seit dem 30. September 2015 an. Russlands Luftwaffe unterstützt Bodenoperationen der syrischen Armee. Die Zielgenauigkeit der Luftangriffe wird von den Sondereinsatzkräften korrigiert, die außerdem Anführer von Terrorgruppierungen beseitigen.