Offizielle Hochrechnungen: Mitte-Links-Kandidat Moon Jae wird neuer Präsident Südkoreas

Offizielle Hochrechnungen: Mitte-Links-Kandidat Moon Jae wird neuer Präsident Südkoreas
Bei der vorgezogenen Präsidentenwahl in Südkorea hat der linksliberale Oppositionskandidat Moon Jae-In laut den offiziellen Hochrechnungen deutlich gewonnen. Moon komme auf eine Zustimmung von 38,5 Prozent, berichtete der staatliche Sender Arirang am Dienstagabend (Ortszeit) auf der Grundlage der Auszählung von knapp 17 Prozent der abgegebenen Stimmen.

Danach folgten seine zwei größten Konkurrenten: Der Konservative Hong Jun Pyo könne mit 27,7 Prozent und der Zentrumspolitiker Ahn Cheol Soo mit 21,2 Prozent der Stimmen rechnen. Die vorgezogene Wahl wurde nach der Amtsenthebung der konservativen Präsidentin Park Geun-Hye im März wegen eines Korruptionsskandals notwendig. Es gibt keine Stichwahl.

Die dringlichsten Probleme, mit denen sich das künftige Staatsoberhaupt Südkoreas beschäftigen muss, sind THAAD, Nordkorea, das Verhältnis zu den USA unter Präsident Trump und jenes zu Japan. Die reißenden Absatz findenden Schutzmasken der Südkoreaner dienen dieser Tage gegen die verschmutzte Luft, die von China aus herrührt.

(rtdeutsch/dpa)

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