Syriens Außenminister warnt Jordanien vor Intervention

Syriens Außenminister warnt Jordanien vor Intervention
Syriens Außenminister Walid al-Muallim warnt Jordanien davor, auf syrisches Territorium einzudringen
Der syrische Außenminister Walid al-Muallim bekräftigte die Verpflichtung seiner Regierung zum Abkommen über die Errichtung von Sicherheitszonen. Gleichzeitig warnte er Jordanien vor einer möglichen Intervention.

Während einer Pressekonferenz am Montag in Damaskus sagte al-Muallim: „Wir sind an das Abkommen gebunden. Im Fall eines Verstoßes durch die bewaffneten Gruppen wird es aber eine entschlossene Antwort geben.“ Der Minister widersprach Befürchtungen, die Existenz der Sicherheitszonen könne die nationale Einheit gefährden. Es sei weiterhin das Ziel der syrischen Armee, das ganze Land zu befreien.

Außerdem warnte al-Muallim den südlichen Nachbarn davor, ohne Absprache mit Damaskus auf syrisches Territorium einzudringen. In einem solchen Fall würden die jordanischen Kräfte als feindlich betrachtet. Sie müssten dann mit einer entsprechenden Reaktion der syrischen Armee rechnen. Zuvor hatte ein Mitarbeiter der jordanischen Regierung davon gesprochen, Militärkräfte seines Landes könnten in Syrien einrücken. Er begründete das mit nationalen Sicherheitsinteressen.

Zur Rolle der von den USA unterstützten Kurden sagte der syrische Außenminister, ihr Kampf gegen den „Islamischen Staat“ sei „legitim“.

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