Französische Wahlkommission warnt Medien vor Veröffentlichung geleakter Macron-Dokumente

Französische Wahlkommission warnt Medien vor Veröffentlichung geleakter Macron-Dokumente
Französische Wahlkommission warnt Medien vor Veröffentlichung geleakter Macron-Dokumente
Die französische Wahlkommission hat die Medien aufgefordert, keine Inhalte aus den gehackten E-Mails von Emmanuel Macron zu veröffentlichen. Die Verbreitung der Inhalte könnte den Wahlausgang beeinflussen und eine Straftat darstellen, gab die staatliche Kontrollinstanz zur Überwachung des Präsidentschaftswahlkampfs am Samstag bekannt. Einen Tag vor dem Urnengang dürfen in Frankreich keine Umfrageergebnisse oder andere Informationen veröffentlicht werden, die die Wahl beeinflussen könnten.

Unter Hinweis auf diese Vorschrift lehnte auch das Innenministerium des Landes eine Stellungnahme zu dem Vorfall ab, berichtet die Nachrichtenagentur Reuters. Am späten Freitagabend hatte das Wahlkampfteam Macrons mitgeteilt, dass es Opfer eines massiven Hackerangriffs geworden sei. Es seien echte Dokumente gestohlen und zusammen mit gefälschten online gestellt worden. Emmanuel Macron geht am Sonntag in die Stichwahl gegen Marine Le Pen.

Hacker-Angriff kurz vor der entscheidenden Wahl? Das Lager um den neoliberalen Kandidaten Emmanuel Macron berichtet von einer massiven Cyberattacke.