Hilfsorganisationen ziehen Mitarbeiter aus Zentralafrika ab

Hilfsorganisationen ziehen Mitarbeiter aus Zentralafrika ab
Hilfsorganisationen ziehen Mitarbeiter aus Zentralafrika ab
Wegen anhaltender Angriffe auf humanitäre Helfer ziehen sich vier internationale Hilfsorganisationen aus einem Gebiet im Norden der Zentralafrikanischen Republik zurück, gab das UN-Nothilfebüro OCHA bekannt. Seit Jahresbeginn kam es im Lande bereits zu 33 Angriffen auf humanitäre Helfer. Sollte sich die Lage in dem Gebiet nicht beruhigen, erwägen die Organisationen Solidarités International, Intersos, Danish Church Aid und Person in Need Relief Mission, ihre Arbeit dort endgültig zu beenden.

Wer für die Angriffe in dem instabilen Gebiet verantwortlich ist, bleibt zunächst unklar. Im Jahr 2013 rutschte das Land in einen Bürgerkrieg, in dem sich Milizen der christlichen Mehrheit und der muslimischen Minderheit gegenüberstanden. Knapp 900.000 Menschen sind nach UN-Angaben auf der Flucht, 2,2 Millionen Menschen sind auf humanitäre Hilfe angewiesen.

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