Astana-Unterhändler unterschreiben Memorandum über vier Schutzzonen in Syrien

Astana-Unterhändler unterschreiben Memorandum über vier Schutzzonen in Syrien
Astana-Unterhändler unterschreiben Memorandum über vier Schutzzonen in Syrien
Die Teilnehmer der Syrien-Gespräche in Astana haben ein Memorandum über die Errichtung von vier Schutzzonen im Bürgerkriegsland Syrien unterzeichnet, meldet RIA Nowosti unter Berufung auf das kasachische Außenministerium. In diesen Gebieten soll die kriegsgeplagte Bevölkerung Zuflucht finden.

Die drei Garanten der Einhaltung des Waffenstillstandes in Syrien – Russland, der Iran und die Türkei – verpflichten sich, die exakten Koordinaten der Deeskalationszonen bis zum 22. Mai zu bestimmen.

Der UN-Sondergesandte für Syrien, Staffan de Mistura, bei den Astana-Friedensverhandlungen am 24. Januar 2017.

Das Bemühen um ein Ende des Krieges in Syrien im Rahmen der Astana-Gespräche geht in eine neue Runde. Am Mittwoch waren Vertreter Russlands, des Irans, der Türkei, der syrischen Regierung sowie der bewaffneten Opposition zur mittlerweile vierten Runde der Friedensverhandlungen in Kasachstans Hauptstadt zusammengekommen. Die USA entsandten ebenso wie Jordanien und die Vereinten Nationen eigene Beobachter zu den zweitägigen Gesprächen.

Bei ihrer ersten Zusammenkunft im Dezember hatten sich die Beteiligten auf einen landesweiten Waffenstillstand geeinigt. Die Feuerpause trat zum Jahreswechsel in Kraft und wird von den Kontrahenten weitgehend befolgt.

Russland, Iran und die Türkei fungieren als Garantiemächte für die Einhaltung des Abkommens. Die Ausarbeitung weiterer konkreter Mechanismen, um den Waffenstillstand umzusetzen beziehungsweise auszuweiten, wird im Mittelpunkt der neuen Verhandlungsrunde stehen.

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