Verteidigungsministerium: Bundeswehr entließ seit 2012 wegen Rechtsradikalismus 18 Soldaten

Verteidigungsministerium: Bundeswehr entließ seit 2012 wegen Rechtsradikalismus 18 Soldaten
Verteidigungsministerium: Bundeswehr entließ seit 2012 wegen Rechtsradikalismus 18 Soldaten
Zwischen 2012 und 2016 seien mindestens 18 Angehörige der deutschen Bundeswehr vorzeitig wegen Rechtsradikalismus entlassen worden. Das berichtet die Deutsche Presse-Agentur unter Berufung auf einen Sprecher des Verteidigungsministeriums. Derzeit bearbeite der Bundeswehr-Geheimdienst MAD weitere 280 Verdachtsfälle aus dem Bereich Rechtsextremismus. Dabei handele es sich auch um Fälle aus vergangenen Jahren.

Der Sprecher betonte, die Zahl der Verdachtsfälle sage nichts über die tatsächliche Anzahl rechter Vorfälle in der Truppe. Allerdings sei schon jeder Verdachtsfall einer zu viel, und jedem Hinweis müsse nachgegangen werden. "Bei uns hat Extremismus [...] keinen Platz", zitiert ihn dpa. Es müsse verhindert werden, dass rechtsextremes Gedankengut verbreitet werde - egal ob innerhalb oder außerhalb der Bundeswehr.

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