Mindestens 37 Tote bei IS-Angriff im Nordosten Syriens

Mindestens 37 Tote bei IS-Angriff im Nordosten Syriens
Mindestens 37 Tote bei IS-Angriff im Nordosten Syriens
Bei einem Angriff der Terrormiliz "Islamischer Staat" auf kurdische Truppen im Nordosten Syriens sind Aktivisten zufolge mindestens 37 Menschen getötet worden. Unter den Opfern seien auch Flüchtlinge aus dem Irak, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte. Dutzende Menschen seien verletzt worden.

Die Extremisten griffen demnach am Dienstag in der Region um den Ort Al-Schadadi die von der Kurdenmiliz YPG angeführten Demokratischen Kräfte Syriens (SDF) an. Mindestens fünf Selbstmordattentäter hätten sich in die Luft gesprengt, erklärte die Beobachtungsstelle gegenüber der Deutschen Presse-Agentur. In der Region gebe es viele Flüchtlinge. Die heftigen Kämpfe gingen weiter.

US-angeführte Anti-IS-Koalition verschuldet mindestens 352 zivile Opfer bei Angriffen seit 2014 (Archivbild)

Die Kurden sind in Syrien der wichtigste Partner der US-geführten internationalen Koalition im Kampf gegen den IS. Die YPG kontrolliert große Teile der Grenze zur Türkei und führt die Offensive auf die nordsyrische IS-Hochburg Al-Rakka an.

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