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Venezuelas Regierung hebt Mindestlohn an

Venezuelas Regierung hebt Mindestlohn an
Venezuelas Regierung hebt Mindestlohn an
Mitten in der schweren politischen und wirtschaftlichen Krise hat Venezuelas Präsident Nicolás Maduro eine Erhöhung des Mindestlohns angeordnet. "Ich muss dafür sorgen, dass das Volk Arbeit, Bildung, Gesundheit und Obdach hat", sagte der Staatschef am Sonntag in der Hauptstadt Caracas. Durch ebenfalls erhöhte Lebensmittelsubventionen steige so das Grundeinkommen der Venezolaner real auf 200.000 Bolívar.

Allerdings entspricht der Mindestlohn in Höhe von 65.000 Bolívar wegen der hohen Inflationsrate lediglich ungefähr 80 Euro. Auf dem Schwarzmarkt ist das Geld viel weniger wert. Viele Grundnahrungsmittel und Medikamente sind in den Läden ohnehin kaum zu finden, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Seit dem 4. April wird das Land von schweren Protesten erschüttert, bei denen nach jüngsten Angaben mehr als 30 Menschen ums Leben gekommen sind.

Ein Anhänger der Opposition greift Sicherheitskräfte an, auf einer Demonstration gegen Präsident Nicolas Maduro in Caracas, 26. April 2017.

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