US-angeführte Anti-IS-Koalition verschuldet mindestens 352 zivile Opfer bei Angriffen seit 2014

US-angeführte Anti-IS-Koalition verschuldet mindestens 352 zivile Opfer bei Angriffen seit 2014
US-angeführte Anti-IS-Koalition verschuldet mindestens 352 zivile Opfer bei Angriffen seit 2014 (Archivbild)
Im Kampf der US-geführten Koalition gegen die Extremistenmiliz "Islamischer Staat" im Irak und in Syrien sind seit dem Jahr 2014 mindestens 352 Zivilisten getötet worden. Diese Zahlen teilte die US-Armee am Sonntag mit. 42 Berichte über getötete Zivilisten würden noch geprüft.

Die Zahlen, die vom Militär verbreitet werden, liegen allerdings deutlich unter den von Kriegsbeobachtern gemeldeten, berichtet Reuters. So spricht die Gruppe Airwars von mehr als 3.000 Menschen, die bei Luftangriffen der US-geführten Koalition getötet worden seien. Erst am Sonntag hat das syrische Staatsfernsehen berichtet, dass acht Zivilisten bei einem Luftangriff der US-angeführten Koalition auf die Stadt Tabka ums Leben gekommen sein sollen. Der libanesische TV-Sender Al-Mayadeen vermeldete sogar den Tod von 14 Zivilisten.

Syrische Milizen melden große Erfolge gegen IS nahe Tabka-Staudamm (Archivbild)

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