Lugansker Volksmilizen werfen ukrainischen Militärs Beschuss von OSZE-Mission vor

Lugansker Volksmilizen werfen ukrainischen Militärs Beschuss von OSZE-Mission vor
Lugansker Volksmilizen werfen ukrainischen Militärs Beschuss von OSZE-Mission vor (Archivbild)
Der Sprecher der Volkspolizei der nicht anerkannten Republik Lugansk, Andrei Morotschko hat die ukrainische Armee beschuldigt, am Freitag zwei Wagen der OSZE-Mission unter Beschuss genommen zu haben. Nach Angaben der OSZE sei es unweit der Beobachter zu einer Explosion gekommen. Der Vorfall habe sich um 12:20 Uhr Ortszeit bei der Ortschaft Molodjoschnoje ereignet. Es habe weder Tote noch Verletzte gegeben, steht im OSZE-Bericht.

Am vorigen Sonntag war ein OSZE-Wagen im Donbass auf eine Landmine gestoßen. Ein Beobachter aus den Vereinigten Staaten kam ums Leben. Zwei weitre Personen, unter ihnen eine Deutsche, wurden verletzt. Die Behörden der selbsterklärten Republik Lugansk hatten die OSZE-Beobachter wiederholt auf mögliche Provokationen durch die Kiewer Armee und ukrainische Geheimdienste an der Trennlinie im Donbass hingewiesen.

Das zerstörte OSZE-Fahrzeug nahe des Ortes Prischib auf dem Territorium der international nicht anerkannten Volksrepublik Lugansk, Ermittler am 23. April 2017.

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