US-Geheimdienst NSA schränkt Überwachung von Amerikanern ein

US-Geheimdienst NSA schränkt Überwachung von Amerikanern ein
US-Geheimdienst NSA schränkt Überwachung von Amerikanern ein
Die National Security Agency (NSA) schränkt die Ausspähung von Amerikanern ein. Betroffen sei die digitale Kommunikation von US-Bürgern, in der ausländische Geheimdienstziele erwähnt würden, gab die Behörde bekannt. Bisher konnte der US-Geheimdienst solche Botschaften ohne richterlichen Beschluss überwachen, berichtet Reuters. Künftig dürfe nur noch die Kommunikation ausgewertet werden, die von oder zu einem ausländischen Spähziel gesandt werde, verlautete aus der Behörde.

Die Entscheidung ist eine der weitreichendsten der vergangenen Jahre und ein unerwarteter Sieg für Datenschützer. Sie hatten lange beklagt, dass mit dem Spähprogramm aus technischen Gründen auch E-Mails oder SMS-Nachrichten zwischen Amerikanern überwacht werden. Diese Art der Kommunikation ist allerdings per Verfassung geschützt. Die Aktivitäten der NSA sorgen seit den Enthüllungen des früheren Geheimdienstmitarbeiters Edward Snowden weltweit für Aufregung.

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