Mindestens vier Menschen sterben bei Erdrutsch in Kirgisistan

Mindestens vier Menschen sterben bei Erdrutsch in Kirgisistan
Mindestens 24 Menschen sterben bei Erdrutsch in Kirgisistan (Symbolbild)
Ein Erdrutsch hat am frühen Samstagmorgen im südkirgisischen Gebiet Osch ein Dorf unter sich begraben. Die Schlammmassen verschütteten mindestens 24 Einwohner. Nach vorläufigen Angaben fielen der Naturgewalt vier Menschen zum Opfer, berichtet die Nachrichtenagentur TASS. Das heimische Katastrophenschutzministerium gab das Volumen der niedergegangenen Schlammmassen mit einer Million Kubikmeter an.

Die Bergungsoperation dauert an. Daran sind rund 100 Rettungskräfte beteiligt. Seit dem Jahresbeginn ist es im Gebiet Osch zu 25 Erdrutschen gekommen. Bisher sind dadurch sechs Menschen gestorben. Auf den erdrutschgefährdeten Territorien leben zurzeit 2.376 Familien. Kirgisistan versucht mit einem Staatsprogramm, die Menschen in sicherere Orte umzusiedeln.

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