EU erlaubt Autokonzernen Bau und Betrieb gemeinsamer Ladestationen für Elektroautos

EU erlaubt Autokonzernen Bau und Betrieb gemeinsamer Ladestationen für Elektroautos
EU erlaubt BMW, Daimler, Ford und Porsche Bau und Betrieb gemeinsamer Ladestationen für Elektroautos
Die EU-Kommission hat der Gründung eines Gemeinschaftsunternehmens von BMW, Daimler, Ford und Porsche zugestimmt, das gemeinsame Ladestationen für Elektroautos bauen und betreiben wird. Die Kommission kam bei ihrer Prüfung zu dem Schluss, dass die Zusammenarbeit keine wettbewerbsrechtlichen Bedenken aufwerfe. So werden die vier Autobauer eine öffentliche Lade-Infrastruktur für Elektrofahrzeuge in mehreren Mitgliedstaaten schaffen und betreiben.

Das E-Mobil wird heutzutage als "Fahrzeug der Zukunft" angesehen. Bereits jetzt ringen die größten Maschinenbaukonzerne der Welt um die Vorreiterposition in diesem Industriebereich. Mitte März wurde bekannt, dass das chinesische Unternehmen BYD fast 30.000 Elektroautos mehr als sein US-amerikanischer Konkurrent Tesla Motors verkauft hatte. Das gab das Portal Greentech Media unter Berufung auf einen Bericht der Experten von Bloomberg New Energy Finance bekannt.

Volkswagen will 2020 seine Elektroautos auf den Markt bringen

Im vergangenen Jahr brachte BYD rund 102.500 Elektrowagen auf den Markt, während Tesla nur etwa 75.000 Elektroautos verkaufte. Dabei hat aber der chinesische Hersteller seine Autos nur innerhalb des Landes verkauft. Tesla hat dagegen nicht nur in Nordamerika Kunden, sondern auch in Europa und China. Der Gesamtgewinn von BYD machte 3,88 Milliarden US-Dollar aus, während Tesla 6,35 Milliarden erzielte.