Nordamerikanisches Freihandelsabkommen Nafta bleibt vorerst bestehen

Nordamerikanisches Freihandelsabkommen Nafta bleibt vorerst bestehen
Nordamerikanisches Freihandelsabkommen Nafta bleibt vorerst bestehen
US-Präsident Donald Trump will das nordamerikanische Handelsabkommen Nafta nicht mehr aufkündigen. Das gab das Weiße Haus nach einem Telefonat zwischen Donald Trump, dem kanadischen Ministerpräsidenten Justin Trudeau und dem mexikanischen Präsidenten Enrique Peña Nieto bekannt. "Präsident Trump war damit einverstanden, Nafta derzeit nicht zu beenden", hieß es in der Mitteilung.

Allerdings soll es zu Nachverhandlungen zu dem Handelspakt der drei Nationen kommen. "Ich glaube, dass das Endergebnis alle drei Nationen stärker und besser machen wird", wurde der US-Präsident in der Mitteilung zitiert. Donald Trump hatte das Abkommen - wie auch andere, ähnliche Vereinbarungen – sehr scharf kritisiert. Allerdings gilt die im Jahr 1994 geschaffene Freihandelszone eigentlich als Erfolgsmodell. Mexiko und Kanada sind hinsichtlich des Handelsvolumens die Partner Nummer zwei und drei für die USA nach China.

Frisch vereidigt: Rex Tillerson im Weißen Haus mit Präsident Donald Trump. Am 1. Februar legte der neue Außenminister den Schwur ab, Amerika treu zu dienen. Kein Problem, wenn man davon ausgeht, dass die Interessen von Exxon und den USA identisch sind.