Russlands Geheimdienst: Terroristen ändern Taktik und bilden größeres Netzwerk

Russlands Geheimdienst: Terroristen ändern Taktik und bilden größeres Netzwerk
Dem Chef des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB, Alexander Bortnikow, zufolge verhandele der "Islamische Staat" mit weiteren Terrororganisationen über ein Bündnis. "Praktisch geht es um die Bildung eines neuen großen Terrornetzwerkes", betonte er. Die Anführer des IS, der Dschabhat Fatah asch-Scham (ehemals Al-Nusra-Front) und weiterer Strukturen, die Al-Kaida ähnlich sind, hätten ihre Taktik geändert und verlegen ihre Kämpfer immer aktiver nach Afghanistan und in den Jemen.

Das gab Bortnikow bei der 6. Konferenz über Internationale Sicherheit bekannt. Diese findet am Mittwoch und Donnerstag im Radisson Blu Hotel in der russischen Hauptstadt statt. Diesmal werden die Verteidigungsminister aus dem Iran, Kasachstan, Indien, Pakistan und Brasilien dort reden. Zu den Kernthemen der Veranstaltung gehören die globale und regionale Sicherheit sowie der Kampf gegen den internationalen Terrorismus.

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