Recep Tayyip Erdoğan rechtfertigt Luftangriffe in Nordsyrien und Irak

Recep Tayyip Erdoğan rechtfertigt Luftangriffe in Nordsyrien und Irak
Recep Tayyip Erdoğan rechtfertigt Luftangriffe in Nordsyrien und Irak
Der türkische Präsident Recep Tayyip Erdoğan hat die Angriffe seiner Luftwaffe in Nordsyrien und im Sindschar-Gebirge im Irak gerechtfertigt. Die Türkei werde nicht zulassen, dass die Sindschar-Region zu einem Stützpunkt für Extremisten der so genannten Kurdischen Arbeiterpartei (PKK) werde, sagte der türkische Staatschef am Dienstag in einem Interview mit der Nachrichtenagentur Reuters. Die Militäraktionen würden solange fortgesetzt, "bis der letzte Terrorist vernichtet ist".

Bei den Angriffen am Dienstag waren nach Darstellung der Kurdenmiliz YPG mindestens 20 Kämpfer getötet worden. Das türkische Militär sprach von rund 70 getöteten Extremisten. Die USA zeigten sich besorgt über die Angriffe. Sie seien nicht von der von den USA geführten Koalition gegen die Extremistenmiliz IS gebilligt worden, sagte ein Sprecher des Außenministeriums. Die PKK-nahe Miliz YPG ist einer der wichtigsten Verbündeten der USA im Kampf gegen den IS. Die PKK selbst wird allerdings auch von den USA und der EU als Terrorgruppe eingestuft.

Bei türkischen Luftangriffen im Nordirak Zivilisten getötet (Symbolbild)

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