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Gazprom plant Fortsetzung des Gas-Transits über Ukraine nach Inbetriebnahme von Nord Stream 2

Gazprom plant Fortsetzung des Gas-Transits über Ukraine nach Inbetriebnahme von Nord Stream 2
Gazprom-Chef Alexei Miller (rechts)
Der russische Energiekonzern Gazprom sei zu Verhandlungen über den Gas-Transit aus Russland nach Europa über die Ukraine bereit, der seine Bedeutung verlieren wird, sobald die Ost-See-Pipeline Nord Stream 2 in Betrieb genommen wird. „Gazprom plant, den Gas-Transit über die Ukraine fortzusetzen“, erklärte der Vorstandsvorsitzende des Unternehmens, Alexei Miller. In Frage käme ein kleineres Volumen als jetzt wie etwa 15 Milliarden Kubikmeter Erdgas für die Länder, die an die Ukraine grenzen.

Fünf europäische Großunternehmen haben am 24. April die Finanzierung der Ostsee-Pipeline Nord Stream 2 beschlossen. Die deutschen Uniper und Wintershall, die französische Engie, die österreichische OMV und die britische Royal Dutch Shell einigten sich darauf, die Hälfte der Projektkosten von insgesamt 9,5 Milliarden Euro zu übernehmen, teilte Gazprom am Montag mit. Der Vertrag sieht vor, dass die einzelnen Unternehmen jeweils für bis zu 950 Millionen Euro aufkommen.

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