Sergei Lawrow fordert transparente Untersuchung des Todes des OSZE-Beobachters im Donbass

Sergei Lawrow fordert transparente Untersuchung des Todes des OSZE-Beobachters im Donbass
Russlands Außenminister Sergei Lawrow verhandelt mit dem OSZE-Generalsekretär Lamberto Zannier
Russland drängt auf eine schnelle, transparente und objektive Untersuchung des tödlichen Vorfalls im Donbass, als ein OSZE-Wagen auf eine Landmine gestoßen ist. Durch die Explosion am Sonntag wurde ein Beobachter getötet und zwei weitere verletzt. Dem russischen Außenminister Sergei Lawrow zufolge sollen an der Untersuchung sowohl Vertreter der OSZE-Beobachtermission, als auch Mitglieder der Donbass-Kontaktgruppe und des Gemeinsamen Koordinations- und Kontrollzentrums beteiligt sein.

Nach dem tödlichen Vorfall am Sonntag wurden in Kiew wieder die Forderungen hörbar, die Mitarbeiter der speziellen OSZE-Beobachtermission in der Ukraine zu bewaffnen. Der stellvertretende Missionsleiter im Gebiet Lugansk, Arne Dalhaug, meinte jedoch auf einem Briefing am Dienstag, dass die Bewaffnung der OSZE-Mitarbeiter nicht zu mehr Sicherheit des Personals beitragen werde. „Es ist wichtig zu verstehen, dass mehr Beobachter oder die potenzielle Möglichkeit, das Personal zu bewaffnen, nicht die Gefahr ausräumen werden, mit der wir ständig konfrontiert sind. Das trifft zum Beispiel auf die Minen zu. Und eine davon ist am Sonntag explodiert“, sagte der OSZE-Vertreter.

Das zerstörte OSZE-Fahrzeug nahe des Ortes Prischib auf dem Territorium der international nicht anerkannten Volksrepublik Lugansk, Ermittler am 23. April 2017.

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