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Nach Giftgasangriff in Syrien: US-Regierung verhängt neue Sanktionen

Nach Giftgasangriff in Syrien: US-Regierung verhängt neue Sanktionen
Taktische Übungen zum Schutz gegen biologische und chemische Waffen in Russland, 2011.
Im Zusammenhang mit einem Giftgasangriff in Syrien haben die USA Strafmaßnahmen gegen die Regierung in Damaskus erlassen. Das Finanzministerium in Washington setzte am Montag nach eigenen Angaben 271 Angestellte einer staatlichen Forschungseinrichtung auf eine schwarze Liste. Sie seien etwa Chemieexperten oder arbeiteten an einem Chemiewaffenprogramm des Institutes mit.

Mit der Entscheidung sind US-Banken angewiesen, eventuelle Guthaben der Betroffenen einzufrieren. Amerikanische Firmen dürfen zudem keinerlei Geschäfte mit ihnen eingehen. US-Regierungsmitarbeiter sagten, es handele sich um hochgebildete Personen, die wahrscheinlich außerhalb Syriens reisten und das internationale Finanzsystem nutzten.

Die US-Regierung geht davon aus, dass die Entwicklung der chemischen Waffen in Syrien zurzeit nach wie vor fortgesetzt wird, teilte der Finanzminister Mnuchin mit. Die USA werden auch weiterhin Sanktionen anwenden, fügte er hinzu. 

Finanzminister Steven Mnuchin macht erneut den syrischen Präsidenten Baschar al-Assad für die Attacke im Ort in Chan Scheichun verantwortlich. Dabei wurden nach US-Erkenntnissen fast 90 Menschen getötet.

Symbolbild - Sigrid Kaag, Spezialkoordinatorin für die UN-Mission zur Zerstörung des syrischen Chemiewaffen-Arsenals, April 2014.

Die syrische Regierung weist den Vorwurf chemische Waffen eingesetzt zu haben entschieden zurück und machte selbst der internationalen Gemeinschaft schwere Vorwürfe. Da Syrien den Sicherheitsrat Dutzende Male darüber informiert habe, dass die verschiedenen Terrorgruppierungen in Syrien über chemische Kampfstoffe verfügen und dieser die Warnungen ignorierte, sei es zu dem Vorfall in Idlib gekommen.

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