Tokio und Washington beginnen Seemanöver im Pazifik

Tokio und Washington beginnen Seemanöver im Pazifik
Tokio und Washington beginnen Seemanöver im Pazifik
Die Selbstverteidigungsstreitkräfte Japans haben an diesem Sonntag gemeinsame Übungen mit dem US-Flugzeugträger Carl Vinson im Westpazifik gestartet. Tokio schickte zu den Manövern zwei Zerstörer. Nach Angaben der japanischen Seite sollen bei den Übungen alle taktischen Handlungen auf See durchgespielt werden. Danach wird der US-Stoßtrupp den Kurs auf die Koreanische Halbinsel nehmen.

Am Samstag hatte US-Vizepräsident Mike Pence nach einem Treffen mit Australiens Premierminister Malcolm Turnbull erklärt, dass der US-Flugzeugträger „noch vor Monatsende“ Position im Japanischen Meer beziehen werde. Nach den jüngsten Raketentests Nordkoreas hatte US-Präsident Donald Trump einen härteren Kurs gegenüber der Regierung in Pjöngjang angekündigt. Er drohte damit, dass die USA notfalls auch zu einem Alleingang bereit wären, wenn China seinen Einfluss auf Nordkorea nicht stärker nutzen würde, um den Staat von seinen Aufrüstungsplänen abzubringen.

Die USS Carl Vinson, gefolgt von der Arleigh-Burke-Klasse: Zerstörer USS Michael Murphy und USS Lake Champlain; Indischer Ozean, 14. April 2017.

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