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Tod von zwei Drogenbossen verursacht Unruhen in Mexiko

Tod von zwei Drogenbossen verursacht Unruhen in Mexiko
Tod von zwei Drogenbossen verursacht Unruhen in Mexiko (Archivbild)
Zwei einflussreiche Bosse mexikanischer Drogenkartelle sind bei Gefechten mit Sicherheitskräften im Grenzgebiet zu den USA getötet worden. Bei ihnen handelt es sich um Julián Manuel Loisa Salinas, Chef des Cártel del Golfo in der Stadt Reynosa, und um Francisco Carreón, Chef des Kartells Los Zetas in der Region. Die Kriminellen wurden erschossen, als die Polizei sie festzunehmen versuchte. Kurz nach dem Tod von Julián Manuel Loisa Salinas brachen in Reynosa im Bundesstaat Tamaulipas Unruhen aus.

Ein Sprecher der örtlichen Sicherheitskräfte berichtete von 32 Straßenblockaden. Autos und Geschäfte standen in Flammen. Einheimische sagten, dass die Stadt ins Chaos gestürzt sei. Das Innenministerium des Bundesstaates warnte vor Reisen nach Reynosa wegen der akuten Sicherheitslage. Die Drogenkartelle Los Zetas und Cártel del Golfo liefern sich in der Region Machtkämpfe um die Kontrolle illegaler Geschäfte, berichtet die Deutsche Presse-Agentur. Der Bundesstaat Tamaulipas liegt im Nordosten Mexikos und ist wegen der Nähe zu den USA besonders umkämpft zwischen konkurrierenden Clans.

Beamte der mexikanischen Bundespolizei wärmen sich an einem Feuer an einer Straßenkontrolle in Ciudad Juarez, Mexiko 19. Januar 2017.

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