Muslimin aus Minnesota darf in Hidschab boxen

Muslimin aus Minnesota darf in Hidschab boxen
Muslimin aus Minnesota darf in Hidschab boxen
Eine muslimische Sportlerin hat sich in den USA das Recht erkämpft, den Boxring im Kopftuch zu betreten. Wie die Zeitung Star Tribune berichtet, darf sich Amaiya Zafar bei den Wettkämpfen gemäß ihren religiösen Ansichten ankleiden. „Das ist ein großer Schritt. Sie hat sich sehr bemüht. Sie hat das Recht bekommen, ihr Können zu zeigen. Ich bin glücklich für sie. Allerdings ist das nur der erste Schritt, damit sie ihren Traum erreichen kann“, sagte Nathaniel Haile, Trainer der 16-jährigen Boxerin.

Außer dem Kopftuch darf die Sportlerin auch die Kleidungsstücke anziehen, die ihre Arme und Beide völlig decken. Die Sportlerin teilte dem Blatt mit, dass sie davon träume, bei den Olympischen Spielen 2010 in Tokio anzutreten. Allerdings gilt die Hidschab-Erlaubnis beim Boxen bisher nur in den USA.

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