Russischer Außenminister kritisiert OPWC-Sperre des russischen Projekts zum Idlib-Giftgasvorfall

Russischer Außenminister kritisiert OPWC-Sperre des russischen Projekts zum Idlib-Giftgasvorfall
Russischer Außenminister kritisiert OPWC-Sperre des russischen Projekts zum Idlib-Giftgasvorfall
Am Donnerstagabend hat die Organisation für das Verbot chemischer Waffen (OPCW) die russische und iranische Initiative zur Untersuchung des angeblichen Giftgaseinsatzes im syrischen Chan Schaichun mit einer Stimmenmehrheit verworfen. Das meldete die britische OPCW-Delegation unter Begründung, die Projekte seien dazu bestimmt gewesen, die Arbeit der Mission zu unterminieren. Der russische Außenminister Sergei Lawrow entgegnete darauf, dass die Entscheidung einen Machtwechsel in Syrien anstrebe.

„Dadurch zeigte sich die Haltlosigkeit des Standpunktes unserer westlichen Kollegen, die im Grunde genommen der OPCW verbieten, ihre Gutachter zum Ort des Geschehens und dem Flugfeld zu entsenden, wo die Flugzeuge mit chemischen Geschossen angeblich gestartet seien sollen“, zitiert RIA Nowosti den Chef des Auswärtigen Amtes. „Jetzt liegt es schon auf der Hand, dass die falsche Information bezüglich des vermeintlichen C-Waffen-Angriffs durch die syrische Regierung dazu genutzt wird, auf die Umsetzung der Resolution 2254, die eine politische Beilegung unter Anteilnahme aller syrischen Parteien vorsieht, zu verzichten und zur lange gehegten Idee des Regimewechsels umzuschalten. Ich bin davon überzeugt, dass wir das verhindern müssen“, so Lawrow ferner.

Symbolbild - Sigrid Kaag, Spezialkoordinatorin für die UN-Mission zur Zerstörung des syrischen Chemiewaffen-Arsenals, April 2014.

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