Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten in Venezuela ein

Polizei setzt Tränengas gegen Demonstranten in Venezuela ein
Polizei setzt Tränengas gegen Protestler in Venezuela ein
In der venezolanischen Hauptstadt Caracas wurden die Teilnehmer einer Massendemonstration gegen die Regierung des Landes am Donnerstag mit Tränengas vertrieben. Die Protestler riefen die Sicherheitskräfte auf, auf ihre Seite zu wechseln. Etwa 20 U-Bahn-Stationen und mehrere Zufahrtstraßen wurden gesperrt, um die Anreise der Demonstranten zu verhindern, berichten lokale Medien.

Zu den wütenden Protesten kommt es, nachdem die Regierung unter Maduro Anfang des Monats dem Haupt-Oppositionsführer, Henrique Capriles, ein 15-jähriges Verbot auferlegte, öffentliche Ämter auszuüben. Als Reaktion auf die Entscheidung rief Capriles seine Unterstützer zu Massendemonstrationen auf. Der Grund für die Sperre soll eine Verwicklung Capriles in Korruption sein. Maduro warf dem Oppositionsführer außerdem vor, dass er seine Anhänger zur Gewalt anstachele. Auch Maduro besuchte gestern eine Demonstration. Zehntausende waren in Solidarität mit der Regierung in Caracas zusammengekommen. Dort erklärte Maduro, dass hinter den Protesten das „US-Imperium“ stecke, das einen Putsch in Venezuela vorantreiben wolle.  

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