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Deutsche Radarstation nach Lettland verlegt

Deutsche Radarstation nach Lettland verlegt
Bundesverteidigungsministerin Ursula von der Leyen und ihr lettischer Amtskollege Raimonds Bergmanis bei ihrem Treffen Anfang März in Riga
Die Bundeswehr hat eine Radarstation der Luftwaffe nach Lettland verlegt, gab das Verteidigungsministerium in Riga am Dienstag bekannt. Drei Monate lang werden die Bundeswehrsoldaten vom mobilen Gefechtsstand auf der lettischen Luftwaffenbasis Lielvarde aus den baltischen Luftraum überwachen und Luftoperationen führen sowie die lettische Armee ausbilden. Der Einsatz soll zum Schutz der NATO-Ostflanke beitragen.

Am Montag haben die jährlichen internationalen NATO-Manöver „Summer Shield“ auf dem lettischen Versuchsgelände Ādaži begonnen. Daran nehmen über 1.200 Soldaten der lettischen, litauischen, estnischen, US-amerikanischen, kanadischen, britischen, luxemburgischen, bulgarischen, rumänischen, slowakischen, deutschen und schwedischen Streitkräfte teil. Die Militärübungen dauern bis zum 30. April an.

Auch in Finnland wird es demnächst ein Zentrum gegen Hackerangriffe, Propaganda und allgemeine Destabilisierung durch den vermeintlichen oder tatsächlichen Feind im Cyberraum geben.

Die Manöver "Summer Shield" werden in Lettland seit 2004 durchgeführt. Seit dem Jahr 2014 stehen die Übungen auf der NATO-Liste und sind für alle Mitgliedsstaaten zugänglich. Im vergangenen Jahr waren daran über 1.300 Militärs beteiligt.

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