Russlands Verteidigungsministerium fordert Beweise für angeblichen C-Waffen-Einsatz in Syrien

Russlands Verteidigungsministerium fordert Beweise für angeblichen C-Waffen-Einsatz in Syrien
Russlands Verteidigungsministerium fordert Beweise für angeblichen C-Waffen-Einsatz in Syrien
Das russische Verteidigungsministerium hat am Dienstag erklärt, dass der einzige "Beweis" für den mutmaßlichen C-Waffen-Einsatz im syrischen Chan Schaichun bisher nur zwei Weißhelm-Videos sind. Zwei Wochen nach dem Zwischenfall lägen keine anderen Zeugnisse der angeblichen Attacke vor, teilte Generalmajor Igor Konaschenkow mit. Zuvor hatte das russische Außenministerium erklärt, dass sich die Weißhelme als glaubwürdige Quelle diskreditiert hätten.

Der Sprecher der russischen Militärbehörde frage sich, warum US-amerikanische, britische und europäische Fernsehsender weder "heldenhafte" Retter noch Opfer interviewt hätten. "Bis heute ist die von angeblichem chemischem Kampfstoff verseuchte Zone nicht ausgemacht worden. Die Einwohner vor Ort hätten in Sicherheit gebracht werden sollen. Die Stadt lebt indes ihr gewohntes Leben. Es gibt nicht einmal Meldungen, wonach man um Hilfe gebeten habe, um die Bevölkerung oder die Scheinretter mit speziellen Medikamenten, Gegengiften und Dekontaminationsmitteln zu behandeln", zitierte die Nachrichtenagentur RIA Nowosti Igor Konaschenkow. Der Sprecher des Verteidigungsministeriums fügte hinzu, dass der Westen wohl keine Pläne habe, eine fachkundige Untersuchung in Chan Schaichun durchzuführen. Indes würden sich immer mehr Experten fragen, wie die Weißhelme ohne Gasmasken und Schutzkleidung so viel Zeit in der verseuchten Zone hätten arbeiten können.

Ex-CIA-Offizier und Terrorismusexperte Giradi

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