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Zahl der Hungernden steigt auf 108 Millionen weltweit

Zahl der Hungernden steigt auf 108 Millionen weltweit
Zahl der Hungernden steigt auf 108 Millionen weltweit
Im Laufe des vorigen Jahres ist die Anzahl der unter Hungersnot Leidenden um 28 Millionen gewachsen und hat 108 Millionen Menschen erreicht. Die Angaben legte die Gemeinsame Forschungsstelle der EU-Kommission vor. Forschern zufolge seien militärische Konflikte sowie der Klimawandel die Hauptursachen der Hungerkrise, von der vor allem Südsudan, Somalia, Jemen und Nordost-Nigeria betroffen sind.

Am 11. März hatte der UN-Nothilfekoordinator Stephen O'Brien nach seinem Besuch im Jemen, im Südsudan, Somalia und Nigeria vor der größten humanitären Krise seit dem Jahr 1945 gewarnt. Das sei ein kritischer Moment in der Geschichte der Menschheit. „Ohne koordinierte Handlungen auf der globalen Ebene werden die Menschen schlicht und einfach den Hungertod sterben“, teilte Stephen O'Brien mit.

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Dem UN-Nothilfekoordinator zufolge könnten allein in diesem Jahr ungefähr 1,4 Millionen Kinder verhungern. Das Problem sei viel größer als der akute Mangel an Nahrungsmitteln und die darauffolgenden Seuchen. Die Hungersnot zerstöre viele Gemeinschaften und stoppe somit die Entwicklung in der Region. Die Instabilität springe dann auch auf andere Regionen über, gab Stephen O'Brien bekannt. Um die Katastrophe zu verhindern, brauche man bis zum Juli 4,4 Milliarden US-Dollar.

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