Ecuadors Oberstes Wahlgericht lehnt komplette Neuauszählung nach Stichwahl ab

Ecuadors Oberstes Wahlgericht lehnt komplette Neuauszählung nach Stichwahl ab
Ecuadors Oberstes Wahlgericht lehnt komplette Neuauszählung nach Stichwahl ab
Das Oberste Wahlgericht von Ecuador hat die komplette Neuauszählung der bei den Präsidentenwahlen am 2. April abgegebenen Stimmen abgelehnt, berichtet RIA Nowosti. Allerdings soll an diesem Dienstag eine teilweise Neuauszählung der Wahlzettel stattfinden. Auf Forderung der Opposition sollen insgesamt 1,2 Millionen Stimmen überprüft werden. Das Verfahren kann bis zu zwölf Stunden in Anspruch nehmen.

In der vorigen Woche hatte die Opposition um ihren Präsidentschaftskandidaten Guillermo Lasso aus der Partei Creando Oportunidades (CREO) bereits eine komplette Neuauszählung gefordert. Die teilweise Überprüfung von gut 296.000 Wahlzetteln hatte jedoch den Sieg von Lenín Moreno, Präsidentschaftskandidaten der regierenden Alianza PAÍS, bestätigt. Da die Opposition die Wahlergebnisse nicht anerkennen will und ihre Anhänger zu weiteren Protesten aufruft, hat der amtierende Präsident Ecuadors, Rafael Correa, eine Gegendemonstration in der Hauptstadt Quito angekündigt.

Ecuadors Präsident Rafael Correa ruft Mitbürger zu Anti-Oppositions-Demo auf